{"id":8473,"date":"2019-02-22T10:21:46","date_gmt":"2019-02-22T10:21:46","guid":{"rendered":"https:\/\/discoveryartfair.com\/interview-with-discovery-art-fair-director-jorgen-golz\/"},"modified":"2020-02-11T13:25:31","modified_gmt":"2020-02-11T13:25:31","slug":"messedirektor-joergen-golz-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/discoveryartfair.com\/de\/messedirektor-joergen-golz-im-interview\/","title":{"rendered":"Messedirektor J\u00f6rgen Golz im Interview"},"content":{"rendered":"<p>Der Kunstmarkt ver\u00e4ndert sich stetig und auch in der internationalen Kunstmesse-Landschaft ist derzeit einiges los. Wir sprachen mit Messedirektor J\u00f6rgen Golz \u00fcber die Herausforderungen des Wandels, wie die Discovery Art Fair auf aktuelle Entwicklungen reagiert und worauf wir uns bei der diesj\u00e4hrigen K\u00f6lner Kunstmesse freuen d\u00fcrfen.<br \/>\nHerr Golz, lassen Sie uns \u00fcber die Ver\u00e4nderungen des Kunstmarkts und den anhaltenden Kunstmarktboom reden.<\/p>\n<p><strong><em>Ihre erste Entdeckermesse startete vor 15 Jahren, Sie sind also seit Jahren hautnah dabei. Wie tickt der heutige Markt? Sehen Sie generelle Trends?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Trend zur Individualisierung h\u00e4lt weiter an und damit bleibt auch die Nachfrage nach zeitgen\u00f6ssischer Kunst auf einem hohen Niveau. Denn womit kann man seine pers\u00f6nliche Einzigartigkeit besser unterstreichen, als mit einem k\u00fcnstlerischen Unikat?<\/p>\n<p>Ich sehe auch weiterhin eine Emanzipierung des K\u00e4ufers. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch die Interessentengruppen, die auf bew\u00e4hrte Positionen setzen, aber speziell junge K\u00e4ufer vertrauen ihrem eigenen Urteil und kaufen unabh\u00e4ngig von Marktstr\u00f6mungen die Werke, die ihnen gefallen und mit denen sie sich tagt\u00e4glich umgeben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Malerei und Skulptur bleiben die gefragtesten Kunstgattungen, das spiegelt sich auch im Angebot unserer Messe wieder. Aber auch der Verkauf von Fotografie und Editionen, von Werken die sich auf Grund ihrer meist moderaten Preise gut f\u00fcr Kunst-Einsteiger eignen, l\u00e4uft sehr gut. Als Kunstrichtung endg\u00fcltig etabliert haben sich Street- und Urban Art, die nicht nur beim jungen Publikum stark nachgefragt werden. Experimentelles wie Videokunst, Installationen oder kinetische Objekte haben es auf dem breiten Markt nach wie vor schwerer, obwohl man hier auch zahlreiche spannende Arbeiten entdecken kann.<\/p>\n<p>Generell sehe ich aktuell einen Wachstumstrend: In unserer verr\u00fcckten Welt kann Kunst ein bisschen Trost und Orientierung geben. Bei den existenziellen Fragen nach unserem Dasein und dem \u201eWarum\u201c, sehe ich neben der Kunst aktuell nichts, das ernsthafte Antworten geben kann. Ergo gehe ich weiterhin von einem gro\u00dfen Interesse an zeitgen\u00f6ssischen Arbeiten aus.<\/p>\n<p><strong><em>Und wie sieht es derzeit in der Kunstmesse-Landschaft aus?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir sehen auf der einen Seite gewisse Irritationen bei den gro\u00dfen Messegesellschaften wie MCH Group aus Basel, die in D\u00fcsseldorf eingestiegen und wieder ausgestiegen ist oder der K\u00f6lnmesse, die die Berliner ABC \u00fcbernommen hat und sich in diesem Jahr mit der Art Cologne verkleinern musste. Aber auf der anderen Seite entstehen immer weitere lokale Kunstmessen, die durchaus erfolgreich sind. Es ist kein einheitliches Bild; das betrifft auch uns selbst: W\u00e4hrend wir mit unsere Berliner Messe nicht nur im letzten Jahr, sondern auch in diesem Jahr aussetzen, wachsen unsere Messen in K\u00f6ln und Frankfurt.<\/p>\n<p><strong><em>Werfen wir einen Blick in die Zukunft. Wie wird sich, Ihrer Meinung nach, die Messe-Landschaft in den kommenden Jahren ver\u00e4ndern?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Vor einigen Monaten w\u00e4re ich noch von einer Entwicklung des Messemarktes in Richtung eines Oligopols ausgegangen, aber bei den aktuellen Entwicklungen bez\u00fcglich der gro\u00dfen Player und der Vielzahl von lokal erfolgreichen, kleineren Messen, muss man wohl eher davon ausgehen, dass die Vielfalt weiter bestehen wird, was ich sehr begr\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Die pers\u00f6nliche Begegnung zwischen Kunstliebhabern und Kunstproduzenten ist durch nichts zu ersetzen, aber sie wird von den digitalen Medien flankiert. Es wird sich dahingehend entwickeln, dass die Messe der Nukleus ist, um den sich weitere Aktivit\u00e4ten und Angebote gruppieren.<\/p>\n<p><strong><em>Gibt es denn Entwicklungen, die Sie beunruhigen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wie sich die Eintr\u00fcbung der Konjunkturprognosen auf unseren frischen, jungen Entdeckermarkt auswirkt, bleibt abzuwarten. Generell beunruhigen mich aber nicht die aktuellen Entwicklungen auf dem Kunstmarkt. Was mir Sorgen bereitet, ist der Zustand unserer Welt; sowohl physisch, als auch ethisch. L\u00e4ngst \u00fcberwunden geglaubte Ressentiments und Weltanschauungen erleben eine b\u00f6se Renaissance. Die Kirche wird von Missbrauchsf\u00e4llen ersch\u00fcttert und unsere politischen, wirtschaftlichen  und gesellschaftlichen Vorbilder nehmen ihre eigenen Regeln nicht ernst und bringen ihr Verm\u00f6gen in Panama in Sicherheit oder betr\u00fcgen mit Cum-Ex Papieren. Das ist sehr beunruhigend. In Zeiten, wo weltweit geschlossenes Agieren gegen die Herausforderungen von Klimaver\u00e4nderung und Ressourcenverschwendung n\u00f6tig w\u00e4re, verfallen viele Staaten wieder in Hegemonialbestrebungen und \u201eDer Andere\u201c wird zum Feind hochstilisiert, um von dem eigenen Versagen abzulenken.<\/p>\n<p>Um wieviel fortschrittlicher ist da die internationale Kunstwelt. Wir setzen auf Austausch und Kooperation. F\u00fcr uns ist das Fremde nicht feindlich, sondern Inspiration und die M\u00f6glichkeit, etwas dazu zu lernen, um die Grenzen des eigenen Kosmos zu erweitern.<\/p>\n<p><strong><em>Lange Zeit hat das klassische Galerien-Modell den Kunstmarkt bestimmt. Hat sich dies in den letzten Jahren gewandelt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ja, es werden aktuell neue Wege der Vermarktung ausprobiert. Das klassische Galerien-Modell hat immer noch seine Berechtigung, aber es hat Gesellschaft bekommen. Das liegt zum einen an der technischen Entwicklung und zum anderen an der Ver\u00e4nderung der Kunstwelt. Durch Social Media ist es nahezu jedem m\u00f6glich, kosteng\u00fcnstig weltweit zu funken. Das hat den Markt gewandelt: Zun\u00e4chst aufgrund der erweiterten technischen M\u00f6glichkeiten und damit einhergehend durch die nahezu vollkommene Markttransparenz. Atelieradressen sind leicht recherchierbar, Preise auch. Das hat den Kunstmarkt bereits ver\u00e4ndert und ver\u00e4ndert ihn weiterhin.<\/p>\n<p>Was sich auch ver\u00e4ndert hat: Das Selbstverst\u00e4ndnis und das Selbstbewusstsein der K\u00fcnstler. Mit einem gestiegenen Marketing Know-How und den neuen technischen M\u00f6glichkeiten nehmen viele K\u00fcnstler ihre Vermarktung in die eigenen H\u00e4nde. In dem Spannungsfeld zwischen Selbstvermarktung und klassischem Galeriemodell finden wir jetzt die unterschiedlichsten Organisationsformen: Pop-Up Galerien, tempor\u00e4re Galerien, Projektr\u00e4ume, Kunstvermittler, Kunstagenten, etc.<\/p>\n<p>Die klassischen Galerien arbeiten unter gro\u00dfem Druck: Nicht nur dass 2014 der Mehrwertsteuersatz von sieben auf 19 Prozent erh\u00f6ht wurde, zudem werden die Immobilienpreise im Innenstadtbereich immer unerschwinglicher. Viele Galerien m\u00fcssen ihre Standorte aufgeben und verlagern ihre Aktivit\u00e4ten in den virtuellen Raum. Umso mehr gewinnen aber Kunstmessen an Bedeutung, denn trotz aller neuen Medien, ist der pers\u00f6nliche, zwischenmenschliche Kontakt durch nichts zu ersetzen. Und au\u00dferdem bieten Messen die einmalige Gelegenheit, das jeweilige Galerieprogramm einem Neuen, wesentlich breiteren Publikum zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p><strong><em>Wann ist aus Ihrer Sicht eine Kunstmesse erfolgreich?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wenn sie den Ausstellern gen\u00fcgend Umsatz gebracht  und auf den Kunstmarkt wie ein positiver Katalysator gewirkt hat. Es geht ja nicht nur um das Erreichen von neuen Zielgruppen und die reinen Verk\u00e4ufe auf der Messe, sondern auch um Vernetzung, Austausch, Information, Gesch\u00e4ftsanbahnung, die Schaffung von neuen M\u00f6glichkeiten und die Generierung neuer Ideen.<\/p>\n<p>Wir streben auch eine gewisse gesellschaftliche Relevanz an, die ich als erreicht betrachte, wenn mehr als 20.000 Menschen unsere aktuell zwei Messen in Deutschland besucht haben.<\/p>\n<p>Neben den Faktoren Besucherzahlen, Medieninteresse und Umsatz, die wir sofort nach Messeende erfassen k\u00f6nnen, lassen sich viele Auswirkungen erst sp\u00e4ter, zum Teil erst Jahre sp\u00e4ter beurteilen: Wie liefen die Aftersales? Welche Kontakte wurden auf der Messe generiert? Zu welchen Verk\u00e4ufen, Kooperationen oder Projekten haben diese gef\u00fchrt? Welche Impulse wurden durch die Messe in die Politik gesendet? Hat der Besuch der Messe zu einem nachhaltigen Interesse an zeitgen\u00f6ssischer Kunst gef\u00fchrt? Zu mehr Atelier- oder Galeriebesuchen? Alles Faktoren, die f\u00fcr den Erfolg einer Messe wichtig sind. Leider entziehen sich viele dieser Faktoren unserer Kenntnis, deswegen sind wir sehr dankbar, wenn wir von unseren Ausstellern und Besuchern im Nachhinein erfahren, welche Auswirkungen sich bei ihnen durch die Messeteilnahme oder den Messebesuch ergeben haben.<\/p>\n<p><strong><em>Ihre K\u00f6lner Messe hei\u00dft jetzt Discovery Art Fair. Wie und warum kam es zur Umbenennung?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich bei der \u00dcbergabe meine Visitenkarte mal wieder gefragt wurde: \u201eListe \u2013 aha, ist ja interessant. Sind Sie eine neue politische Partei?\u201c, war die Entscheidung gefallen: Es musste ein neuer Name her! So ist der Name \u201eDiscovery Art Fair\u201c als Dachmarke entstanden, die die verschiedenen Austragungsorte unter sich vereint. Und damit ist auch eine viel einfachere Struktur entstanden, die uns unsere t\u00e4gliche Kommunikationsarbeit deutlich vereinfacht. Au\u00dferdem versteht jeder, was eine Discovery Art Fair ist. Und was drauf steht, ist auch drin! Wir sind sehr froh \u00fcber unsere neue Bezeichnung und sind selbst gespannt, welche weiteren Standorte sich unter diesem Markendach einfinden werden.<\/p>\n<p><strong><em>Was macht die Discovery Art Fair anders als andere Kunstmessen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Anders als sonst in der Branche \u00fcblich, betreiben Messeleitung und Kuratoren keine eigenen Galerien, sind bei der Auswahl der Aussteller also keinen anderen wirtschaftlichen Interessen verpflichtet, als denen der Messe. Wir sind unabh\u00e4ngig von den Pfaden des Kunstmarktes auf unseren eigenen Wegen unterwegs, um Neuentdeckungen zu machen.<\/p>\n<p>Wir zeigen, ganz offiziell, K\u00fcnstler, Projektr\u00e4ume und Galerien gleichberechtigt nebeneinander.  Und vor allem sind wir, wie der Name schon sagt, eine Entdeckermesse. Selbstverst\u00e4ndlich haben auch wir wiederkehrende Aussteller, aber wir sorgen auf jeder Messe f\u00fcr einen gro\u00dfen Anteil an neuen, frischen Positionen. Dass jahrelang derselbe Aussteller mit demselben Programm an derselben Stellen zu finden ist, gibt es bei uns nicht.<\/p>\n<p>Und als Entdeckermesse f\u00fchren wir keine Bluechips und keine klassische Moderne. Nur aktuell noch arbeitende Zeitgenossen. Das ist eine ganz klare, bewusste Positionierung und ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal.<\/p>\n<p><strong><em>Was kann eine Kunstmesse wie die Ihre tun, um Galeristen und K\u00fcnstler zu unterst\u00fctzen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wir verstehen uns als Partner unserer Aussteller. Das f\u00e4ngt damit an, dass wir einen klaren und fairen Deal anbieten. Unsere Preise sind transparent und es gibt keine versteckten Kosten. Nur wenn wir eine Win-Win-Situation f\u00fcr beide Seiten herstellen, handelt es sich um ein erfolgreiches Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n<p>Zudem bieten wir ein breites Spektrum von Know-How-Transfer und Beratungsleistungen an: Das beginnt damit, dass wir Ausstellern, denen wir keine Verkaufschancen im Rahmen unserer Messe prognostizieren, von einer Teilnahme abraten. Weiter geht es mit Vertragsvorlagen, juristischen Beratungen, Preisberatungen oder der Beratung bei der H\u00e4ngung, die wir kostenfrei anbieten. Zus\u00e4tzlich bieten wir jedem interessierten Teilnehmer ein kostenloses Coaching im Rahmen der Messe an. Die K\u00fcnstlerin und Psychologin Alina Gause und unser Kurator Dr. Peter Funken beleuchten die Funktionsweisen des Kunstmarktes und helfen, sich der eigenen Rolle in diesem System bewusst zu werden.<\/p>\n<p>Aber das wichtigste von allem: Wir bieten eine erfolgreiche Verkaufsplattform, die ihren Beitrag zum finanziellen \u00dcberleben der K\u00fcnstler und Galeristen beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong><em>Bei der Publikumsansprache versuchen Sie, insbesondere auch f\u00fcr Kunst-Neulinge die Hemmschwellen und die Ber\u00fchrungs\u00e4ngste gegen\u00fcber zeitgen\u00f6ssischer Kunst abzubauen. Wie gelingt Ihnen dies?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Unsere Kommunikation ist klar, ehrlich und nicht elit\u00e4r. Diesen Anspruch erf\u00fcllen sowohl unser Messeteam als auch unsere Aussteller vor allem auch auf den Messen. Ob Kunstkenner oder Neuling, wir alle stehen jedem gerne f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch zur Verf\u00fcgung. Und die ehrlichsten Botschafter der Kunst sind die K\u00fcnstler selbst: Fernab von Marketing-Worth\u00fclsen geben sie aufrichtig Auskunft \u00fcber ihre Arbeiten. Das macht die Kunst greifbarer und hilft definitiv, Barrieren abzubauen.<\/p>\n<p>Wer sich pers\u00f6nlich mit unseren Kuratoren treffen m\u00f6chte: Alle Kuratoren bieten kostenfreie F\u00fchrungen \u00fcber die Messe an, in denen sie spannende k\u00fcnstlerische Positionen vorstellen und Fragen beantworten. Diese empfehlenswerten Messerundg\u00e4nge sind sehr pers\u00f6nlich und frei von akademischen Belehrungen.<\/p>\n<p>Neue Zielgruppen erreichen wir nat\u00fcrlich auch, in dem wir ein hohes Budget in Kommunikation und Marketing investieren und uns \u00fcber die gro\u00dfe Unterst\u00fctzung von vielen PR-Partnern freuen d\u00fcrfen. Wir funken auf den Kan\u00e4len und den Medien, die die unterschiedlichen Menschen nutzen, mit den passenden Botschaften.<\/p>\n<p>Und \u2013 nicht zu vergessen &#8211; am Freitag ist f\u00fcr junge Kunst-Neulinge der Besuch der Messe kostenlos, da erhalten alle Sch\u00fcler und Studenten freien Eintritt. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie dieses Angebot angenommen wird und wie gro\u00df das Interesse an aktueller Kunst auch bei der jungen Generation ist.<\/p>\n<p><strong><em>Was reizt Sie denn besonders an Ihrer Aufgabe als Kunstmesse-Direktor?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist die Vielseitigkeit der Aufgabe: Vom Hellseher, Diplomaten, Seelsorger, Strategen, Tr\u00fcffelschwein, Team-Trainer, Testimonial, Prellbock, Erbsenz\u00e4hler, T\u00fcrsteher, Vision\u00e4r, Kassenwart, Wunderheiler, Dekorateur, Bildhauer bis zum Kummerkasten ist alles in der Aufgabe enthalten.<\/p>\n<p>Und wenn es dann beim Opening soweit ist, und sich f\u00fcr wenige Tage in der Messehalle die ganzen internationalen F\u00e4den, die ganzen internationalen Lebenswege zu einem vielschichtigen und wundersch\u00f6nen Bild verweben, dann ist das trotz des Stresses drum herum der sch\u00f6nste Moment f\u00fcr den Direktor.<\/p>\n<p><strong><em>Verraten Sie uns vorab einige der Highlights der diesj\u00e4hrigen Discovery Art Fair Cologne, die im April parallel zur Art Cologne startet?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Gerade eben haben wir eine Zusammenarbeit mi dem international gefeierten Jungstar der slowakischen Kunstszene Viktor Fre\u0161o beschlossen, auf dessen gro\u00dfe, humorvolle Installation \u201eBirth of the Niemand\u201c die Besucher im Eingangsbereich der Messehalle treffen werden. F\u00fcr Aufsehen d\u00fcrften auch die Arbeiten des Leipziger Bildhauers Rainer Jacob sorgen, der von \u201edreidimensionaler Streetart\u201c spricht, wenn es um seine im \u00f6ffentlichen Raum platzierten Arbeiten, wie zum Beispiel einen nach und nach abschmelzenden Heizradiator aus Eis geht, mit denen er Betrachter zum Staunen bringt.<\/p>\n<p>Wie es sich f\u00fcr eine Entdeckermesse geh\u00f6rt, werden wir auch in diesem Jahr zahlreiche Aussteller pr\u00e4sentieren, die erstmals auf einer Kunstmesse im Rheinland zu sehen sind. Ob bei der Bakerhouse Gallery mit Arbeiten des \u00f6sterreichischen Newcommers Tom Lohner, zu dessen Kunden Musikgr\u00f6\u00dfen wie Alice Cooper,  Maroon5 und die Foo Fighters geh\u00f6ren, der Galerie Diede mit einem Fokus auf die deutsche Pop-Art oder der Gallery Tableau aus Seoul zu deren Programm viele aufstrebende koreanische K\u00fcnstler geh\u00f6ren \u2013 f\u00fcr jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist etwas dabei.<\/p>\n<p>Und wie immer kann ich jedem Kunstliebhaber nur raten: Besuchen Sie unsere Messe und machen sie sich selbst ein Bild!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kunstmarkt ver\u00e4ndert sich stetig und auch in der internationalen Kunstmesse-Landschaft ist derzeit einiges los. Wir sprachen mit Messedirektor J\u00f6rgen Golz \u00fcber die Herausforderungen des Wandels, wie die Discovery Art Fair auf aktuelle Entwicklungen reagiert und worauf wir uns bei der diesj\u00e4hrigen K\u00f6lner Kunstmesse freuen d\u00fcrfen. 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