{"id":7237,"date":"2017-05-03T07:49:18","date_gmt":"2017-05-03T07:49:18","guid":{"rendered":"http:\/\/discoveryartfair.com\/?p=7237\/"},"modified":"2017-07-21T07:50:26","modified_gmt":"2017-07-21T07:50:26","slug":"artprice-kunstmarktbericht-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/discoveryartfair.com\/de\/artprice-kunstmarktbericht-2016\/","title":{"rendered":"Der Artprice Kunstmarktbericht 2016: Der Kunstmarkt als Alternative zu den Finanzm\u00e4rkten, mit China an der Spitze"},"content":{"rendered":"<p>Der 16. Jahresbericht zum globalen Kunstmarkt entspringt wieder einmal der Zusammenarbeit von Artprice, Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Kunstmarktinformation, und Artron, seinem gro\u00dfen chinesischen Partner. Das Ergebnis ist der einzige wirklich globale Kunstmarktbericht mit Einblicken sowohl in den westlichen als auch in den \u00f6stlichen Kunstmarkt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.artprice.com\/artprice-reports\/der-kunstmarkt-2016\" title=\"undefined\" target=\"_blank\"><\/p>\n<h3>Jetzt online: Kunstmarktbericht 2016<\/h3>\n<p><\/a><\/p>\n<h3>Einige Kennzahlen:<\/h3>\n<ul>\n<li>China \u00fcbernimmt wieder die Marktf\u00fchrung mit 4,8 Mrd. $ Umsatz und  91.400 verkauften Losen<\/li>\n<li>Die USA belegen mit 3,5 Mrd. $ und 72.500 verkauften Losen den zweiten Platz<\/li>\n<li>Das Vereinigte K\u00f6nigreich belegt mit 17% des weltweiten Umsatzes den dritten Platz<\/li>\n<li>Der weltweite Auktionsumsatz liegt 2016 bei 12,45 Mrd. $ mit 675.500 verkauften Losen<\/li>\n<li>Im Westen nimmt die Anzahl verkaufter Lose um 11% zu (USA +24%, UK +27%)<\/li>\n<li>Auf dem vierten Platz liegt Frankreich mit 579 Mio. $. Das entspricht 5% des weltweiten Auktionsumsatzes<\/li>\n<li>Der Anteil unverkaufter Werke bleibt im Westen stabil: 37%<\/li>\n<li>96% der Lose werden weltweit f\u00fcr unter 50.000 $ verkauft<\/li>\n<li>New York:  3,2 Mrd. $, Peking: 2,3 Mrd. $, London: 2,1 Mrd. $, Hongkong: 1,15 Mrd. $<\/li>\n<li>Das beste Auktionsergebnis des Jahres liegt bei 81,5 Mio. $ f\u00fcr das Werk des franz\u00f6sischen K\u00fcnstlers Claude Monet, \u00ab La Meule \u00bb (1891)<\/li>\n<li>Der meistverkaufte K\u00fcnstler des Jahres 2016 ist der chinesische K\u00fcnstler Zhang Daqian (355 Mio. $)<\/li>\n<li>Die Gesamtzahl der bei Auktionen angebotenen Werke stieg im Vergleich zu 2015 um 8% an, auf 938.000 Lose.<\/li>\n<li>2016 haben insgesamt 80 Kunstwerke die 10-Mio.-$-Grenze \u00fcberschritten (2015 waren es 160 Werke)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Trotz einer besonders ung\u00fcnstigen wirtschaftlichen Entwicklung geht es dem Kunstmarkt, dank einer Kombination aus Investition, Spekulation, Sammlerleidenschaft und einer uners\u00e4ttlichen Nachfrage der neuen Museen in der ganzen Welt nach Meisterwerken gro\u00dfer K\u00fcnstler, erstaunlich gut. Dies dr\u00fcckt sich in einem um 8% gestiegenen Transaktionsvolumen im Westen aus. Auch wenn der Gesamtumsatz aus \u00f6ffentlichen Auktionen im Jahre 2016 hinter dem au\u00dfergew\u00f6hlichen Ergebnis von 2015 zur\u00fcckbleibt, so liegt er doch bei stattlichen 12,46 Mrd. $<br \/>\nDie Antriebskr\u00e4fte dieses Marktes sind der einfach Zugang zu Kunstmarktinformationen, Online-Verk\u00e4ufe (97% der Marktteilnehmer haben einen Internet-Anschluss), die Finanzialisierung des Marktes, eine wachsende Anzahl immer j\u00fcnger werdender Konsumenten von Kunst (in den 1950ern waren es 500.000, 2015 waren es schon 70 Mio.), die Ausdehnung des Marktes \u00fcber den gesamten Asien-Pazifik-Raum, sowie Indien, S\u00fcdafrika, den mittleren Osten, sowie S\u00fcdamerika.<br \/>\nDas Wachstum der Museumsindustrie spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Mit mehr als 700 neu eingerichteten Museen pro Jahr ist diese im 21. Jahrhundert weltweit eine wirtschaftliche Realit\u00e4t geworden. Zwischen 2000 und 2014 wurden mehr Museen geschaffen als im 19. und 20. Jahrhundert zusammen, und die damit verbundene Nachfrage nach Werken von Museumsqualit\u00e4t ist ein zentraler Faktor f\u00fcr das spektakul\u00e4re Wachstum des Kunstmarktes. Dieser hat nun eine Reife und Liquidit\u00e4t erreicht, die eine Jahresrendite von 10-15% f\u00fcr Werke \u00fcber 100.000 $ erm\u00f6glicht.<br \/>\nIm Wettstreit um die Vorherrschaft zwischen China und den USA zeigt sich der Markt im Westen gefestigt, w\u00e4hrend China mit einem enormen Vorsprung von 1,3 Mrd. $ erneut die Spitze vor den USA einnimmt. Die Kunst und der Kunstmarkt stellen eine wichtige \u00ab Soft Power \u00bb f\u00fcr die USA, China und, in einer anderen Gr\u00f6\u00dfenordnung, Katar, dar.<br \/>\nGleichzeitig zeigt auch der Anteil chinesischer K\u00fcnstler in den Top 500 (\u00fcber 30%) deutlich \u2013 zus\u00e4tzlich zu den Umsatzzahlen \u2013 Chinas \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber den USA, die nur 15 % der  Top 500 K\u00fcnstler stellen.<br \/>\nAuf makro- und mikro\u00f6konomischer Ebene haben die Daten der letzten 17 Jahre best\u00e4tigt, dass der Kunstmarkt ein Zufluchtsort ist, der Schutz vor Wirtschafts- und Finanzturbulenzen, sowie betr\u00e4chtliche und stabile Renditen bietet.<\/p>\n<h3>Inhalt Kunstmarktbericht 2016:<\/h3>\n<ul>\n<li>Die Finanzialisierung des Kunstmarktes<\/li>\n<li>Allgemeine Konsolidierung des Kunstmarktes<\/li>\n<li>Europ\u00e4ische Kunst, die tragende S\u00e4ule des westlichen Marktes<\/li>\n<li>Starke Preise amerikanischer Kunst<\/li>\n<li>Eigenschaften des chinesischen Kunstmarktes 2016<\/li>\n<li>Kunst aus aller Welt<\/li>\n<li>Top 100 Auktionsergebnisse &#038; Top 500 K\u00fcnstler nach Auktionsumsatz<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bericht liefert eine nie da gewesene, ungeschminkte Analyse des globalen Kunstmarktes.<\/p>\n<p>Er ist nun umsonst abrufbar <a href=\"https:\/\/de.artprice.com\/artprice-reports\/der-kunstmarkt-2016\" title=\"undefined\" target=\"_blank\">HIER<\/a>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 16. 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