{"id":7011,"date":"2017-10-10T19:41:13","date_gmt":"2017-10-10T19:41:13","guid":{"rendered":"http:\/\/discoveryartfair.com\/?p=7011\/"},"modified":"2017-12-12T14:16:01","modified_gmt":"2017-12-12T14:16:01","slug":"koeln-kunstmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/discoveryartfair.com\/de\/koeln-kunstmarkt\/","title":{"rendered":"Die Stadt K\u00f6ln: Kunstmarkt mit Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6ln und Berlin sind die dynamischsten St\u00e4dte in der deutschen Kunstgeschichte. Vor genau 50 Jahren, 1967, wurde im G\u00fcrzenich der erste Kunstmarkt K\u00f6ln veranstaltet. Das Geb\u00e4ude entwickelte sich zu einer der wichtigsten K\u00f6lner Veranstaltungsadressen. Die Entwicklung des Kunstmarkt K\u00f6ln hatte einen pr\u00e4genden Einfluss auf die internationale Kunstszene, da dieser den bisher kaum aktiven Kunstmarkt in der Bundesrepublik Deutschland wiederbelebte. Bereits in den sp\u00e4ten 50er Jahren verlor Paris seinen Ruf als europ\u00e4ische Kunsthauptstadt an Kassel und die Documenta. Nach dem Erstarken der modernen amerikanischen Kunst wurde New York zur neuen Hauptstadt der Kunstszene und ist es bis heute. In Europa wurden das Rheinland und K\u00f6ln zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe der westdeutschen Kunstwelt Rahmen f\u00fcr eine Kunstmesse. So hatte die Entwicklung des Kunstmarkt K\u00f6ln einen starken Einfluss auf die internationalen Kunstmessen und belebte die gesamte Kunstszene in der Bundesrepublik Deutschland neu.Die Stadt K\u00f6ln: Kunstmarktplatz mit GeschichteDie Stadt K\u00f6ln: Kunstmarktplatz mit Geschichte<\/p>\n<p><strong>Eine pulsierende K\u00fcnstlergemeinschaft, gesellschaftliches Engagement und ausgezeichnete Marktbedingungen bilden das Herz der K\u00f6lner Kunstszene<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie Stadt K\u00f6ln war bereits in den 1980er Jahren und Anfang der 1990er Jahre eines der bekanntesten Zentren f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst in Europa, wenn nicht gar weltweit. Ihre zahlreichen Galerien sowie von K\u00fcnstlern betriebenen Ausstellungsr\u00e4ume brachten ihr einen herausragenden Ruf ein. K\u00f6ln wurde zu einem Anziehungspunkt f\u00fcr lokale und internationale K\u00fcnstler, um ihre Werke zu pr\u00e4sentieren, zu verkaufen und Kontakte zu anderen Kunstschaffenden zu pflegen. Noch heute bilden die pulsierenden K\u00fcnstlergemeinschaften, das gesellschaftliche Engagement und die ausgezeichneten Marktbedingungen das Herz der K\u00f6lner Kunstszene. Die Kunstmesse K\u00d6LNER LISTE wurzelt in dieser gro\u00dfen k\u00fcnstlerischen Tradition. Sie richtet sich nicht nur an aufstrebende K\u00f6lner K\u00fcnstler, sondern auch an Kunstbegeisterte aus der ganzen Welt, die Freude daran haben, in Galerien und Museen noch unbekannte Perlen zeitgen\u00f6ssischer Kunst zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fche K\u00f6lner K\u00fcnstler \u2022 K\u00fcnstlergemeinschaften am Niederrhein<br \/>\n<\/strong><br \/>\nBereits lange vor der Gr\u00fcndung moderner Kunstmessen wie der K\u00d6LNER LISTE war die Stadt bei K\u00fcnstlern beliebt. Im Sp\u00e4tmittelalter war K\u00f6ln eine elegante und wohlhabende Handelsstadt, die in der Gunst von P\u00e4psten und Kaisern stand. Dies \u00fcberrascht nicht, denn K\u00f6ln war damals die gr\u00f6\u00dfte deutsche Stadt und ein wichtiges Universit\u00e4tszentrum mit einer kosmopolitischen Bev\u00f6lkerung aus Malern, Bildhauern, Goldschmieden und sachkundigen Kunstsammlern. Die meisten Maler der Stadt gingen ihrer Kunst in der K\u00f6lner Altstadt, in der Gegend rund um die Schildergasse nach. In diesem geografisch wichtigen Stadtteil war die ber\u00fchmte K\u00f6lner Malerschule zuhause, deren Maler ihre Werkst\u00e4tten in der Zeit von ca. 1300 bis 1550 im Niederrheingebiet hatten. Ihre Werke waren von den alten franz\u00f6sischen k\u00fcnstlerischen Idealen und Eyckischen Proportionen langgestreckter Figuren, anmutiger Gestik und hochentwickelter Ikonographie beeinflusst. Die Entwicklung der K\u00f6lner Malerschule, die sich \u00fcber mehr als zwei Jahrhunderte erstreckte, ist einer der wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der niederrheinischen Kunst und bereitete den Boden f\u00fcr zahlreiche k\u00fcnstlerische Bestrebungen in der Stadt K\u00f6ln und deren Umgebung.<\/p>\n<p><strong>Im Jahr 1967 gr\u00fcndeten die K\u00f6lner K\u00fcnstler Hein St\u00fcnke und Rudolf Zwirner den K\u00f6lner Kunstmarkt, um dem westdeutschen Kunstmarkt neues Leben einzuhauchen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nEin weiteres wichtiges Ereignis in der Geschichte der Kunstszene der Stadt war die Gr\u00fcndung des K\u00f6lner Kunstmarkts im Jahr 1967 durch die ans\u00e4ssigen K\u00fcnstler Hein St\u00fcnke und Rudolf Zwirner. Ihr Ziel war es, dem bereits aktiven westdeutschen Kunstmarkt der sp\u00e4ten 1960er Jahre neues Leben einzuhauchen. Der K\u00f6lner Kunstmarkt \u2013 heute auch als Art Cologne bekannt \u2013 ist die weltweit \u00e4lteste Messe f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Dank dieses bedeutenden Ereignisses steigt die Zahl der K\u00fcnstler, die K\u00f6ln besuchen, seit den 1970er Jahren best\u00e4ndig an. Heute ist K\u00f6ln die viertgr\u00f6\u00dfte Stadt Deutschlands; in Sachen Kunst braucht sie den Vergleich mit den ber\u00fchmtesten Kunstmetropolen der Welt wie London, Paris und New York City jedoch nicht zu scheuen. F\u00fcr Kenner steht die deutsche Stadt, deren moderne Galerien und Museen f\u00fcr die Mischung klassischer und nicht-traditioneller Stile bekannt sind, an der Spitze der internationalen Kunstszene. Neben den \u00fcblichen Galerien, in denen Kunstwerke aus den Bereichen Malerei und Fotografie zu sehen sind, gibt es in K\u00f6ln au\u00dferdem von jungen Grafikdesignern und zeitgen\u00f6ssischen Bildhauern betriebene Kunstr\u00e4ume. F\u00fcr alle, die etwas anderes als einen traditionellen Museumsbesuch erleben m\u00f6chten, ist K\u00f6ln die richtige Wahl.<\/p>\n<p><strong>Fotografie in K\u00f6ln \u2022 Von belebten st\u00e4dtischen Pl\u00e4tzen zu wohltuenden Landschaften<br \/>\n<\/strong><br \/>\nK\u00f6ln ist eine dieser wundervollen europ\u00e4ischen St\u00e4dte in denen man mit dem Fotoapparat durch die Stra\u00dfen schlendern und sich einfach treiben lassen kann, oder aber in Galerien und Museen in die Welt der Fotografie eintauchen und wahre Meisterwerke bestaunen kann. F\u00fcr Menschen, die sich f\u00fcr Alltagsfotografie interessieren, ist K\u00f6ln eine wahre Goldgrube. Die Stadt bietet spannende und abwechslungsreiche Szenarien und Orte, wie zum Beispiel die Hohe Stra\u00dfe. Diese ist eine der belebtesten und engsten Einkaufsstra\u00dfen in Deutschland und somit ausgezeichnet geeignet, um sich mit einer Kompaktkamera in die Menschenmassen zu st\u00fcrzen und authentische, ungestellte Szenen einzufangen . Der Rheinauhafen, der wohl modernste Bezirk K\u00f6lns, bietet mit seinen Kranh\u00e4usern eine spannende Kulisse f\u00fcr all die Fotografen, die eine Vorliebe f\u00fcr moderne Architektur und klare, minimalistische Formen haben. Was die K\u00f6lner Galerien und Museen betrifft, so k\u00f6nnen die Besucher sicher sein, dass sie etwas finden werden, was ihren Geschmack trifft, denn diese zeigen eine gro\u00dfe Vielfalt nationaler und internationaler Fotografen. K\u00f6ln besitzt eine sehr lebendige Kunstszene. Die hier beheimateten Galerien und Museen bieten eine gro\u00dfe Bandbreite an Kunstwerken und vielseitigen K\u00fcnstlern, darunter auch moderne digitale Fotografie. Dar\u00fcber hinaus entstand mit dem aktuellen Projekt Daguerrobase eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr all diejenigen, die sich mehr f\u00fcr traditionelle Fotografie interessieren. Es handelt sich hierbei um ein gemeinn\u00fctziges Projekt an dem sich Museen, Archive aber auch private Sammler \u00fcberall in Europa beteiligen, mit dem Ziel, eine Datenbank digitaler Reproduktionen von \u00fcber 25000 Daguerrotypien zu erschaffen. Auch K\u00f6ln ist an diesem spannenden Projekt beteiligt und es ist ein Pflichttermin f\u00fcr alle Fotografie-Interessierten, sich dieses Projekt anzusehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln und Berlin sind die dynamischsten St\u00e4dte in der deutschen Kunstgeschichte. Vor genau 50 Jahren, 1967, wurde im G\u00fcrzenich der erste Kunstmarkt K\u00f6ln veranstaltet. Das Geb\u00e4ude entwickelte sich zu einer der wichtigsten K\u00f6lner Veranstaltungsadressen. 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